Schwester Anja in höchster Empörung

Jugendliche Marokkaner sollen Senioren pflegen. Da wird Deutschland in die Hände klatschen und gleich nachziehen, wenn es nicht schon geschehen ist. Schon 2018 war die Rede von Pflegekräften aus fernen Landen. Nun aus Marokko, Gefahrenstufe 5, rund 97% muslimischen Glaubens und 0,1% christlichen Glaubens. Das wird spannend, wenn die jugendlichen Moslems die Alten waschen und aus den Windeln heben dürfen. Da kommt Freude auf, besonders auf Seiten der Alten.

Pflegenotstand – da kann man gleich mal die Rechte der Alten aushebeln. Nachdem sie schon als Umwelt- und Nazisäue gepeinigt wurden, ihnen die Fleischration zu Gunsten des furchtbar schlimmen Klimawandel gekürzt wurde, kann man sie gleich noch einem anderen Glauben mit deren Gebräuchen unterwerfen. Himmel hilf, was muss der alte Mensch noch über sich ergehen lassen? Statt die eigenen Jugendlichen für den Pflegeberuf stark zu machen, ihnen eine Perspektive mit guter Bezahlung, ordentlichen Arbeitsbedingungen und Liebe zum Beruf zu ermöglichen, nimmt man die einfachere Variante.

Weg mit den Alten. Fremde Menschen in die Pflege, die weder der deutschen Sprache, noch den Gebräuchen und der Pflege alter Menschen mächtig sind – so geht alles ein bisschen schneller. Wie soll das funktionieren? Ein Schnellkurs in Sachen Pflege, Sprache und Umgang inclusive Kost und Logie, während unsere Pflegekräfte 3 Jahre lernen müssen? Ein alter pflegebedürftiger Mensch braucht Zuwendung, Liebe, Menschlichkeit und Achtung seiner Würde. Ein Pflegeberuf erfordert Geduld, Herz und Vestand, und das braucht Erfahrung.

Wie sollen wir uns das vorstellen, dass jugendliche Marokkaner es kaum erwarten können, endlich im Sumpf der Pflege zu arbeiten? Wer soll das glauben? Ein regelrechter Hohn gegen die Alten und unsere Pflegekräfte, die tagtäglich eine harte Arbeit leisten, kaputtgespielt und unterbezahlt. Es wird Zeit zu handeln. Wir für die eigenen Bürger! Wir müssen uns nicht alles gefallen lassen! Ein alter Mensch hat das verdammte Recht auf menschenwürdige Pflege. Unsere Pflegekräfte haben das Recht auf gute Arbeitsbedingungen und ordentliche Bezahlung; unsere Jugendlichen ein Recht auf eine gute Perspektive im Pflegeberuf. So und nicht anders. Wir brauchen keine fremden Pflegekräfte. Wir brauchen Veränderung in der Pflege und dafür sollten wir einstehen und uns stark machen!

Ein Pflegenotstand muss nicht sein, denn die Pflege gehört nicht in die Hände der Profigierigen. Die Politik wird das nicht richten. Jetzt sind wir an der Reihe, aus Liebe und Menschlichkeit für unsere Alten, denen in höchstem Maße Dank und Respekt gebührt, denn ohne sie wären wir nicht, und wir werden eines Tages so, wie sie jetzt sind. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Lasst uns darüber ernsthaft nachdenken!

In diesem Sinne, eine friedlichen Tag…