Offener Brief an Kanzler Kurz zu 5G |
Offener Brief an Kanzler Kurz zu 5G

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Sebastian Kurz,

in Frankreich wurden WLAN-Netze in Kindergärten verboten und sie dürfen nur laufen, während sie benutzt werden, für Genf ist das 5G-Projekt zu riskant und in Brüssel wurde gerade ein 5G-Pilotprojekt wegen gesundheitlicher Bedenken gestoppt: 

 

“I cannot welcome such technology if the radiation standards, which must protect the citizen, are not respected, 5G or not,” Environment minister Céline Fremault (CDH) told Bruzz. “The people of Brussels are not guinea pigs whose health I can sell at a profit. We cannot leave anything to doubt,” she added. (1)

Es fehlen uns Langzeitstudien mit dieser sensiblen Materie! Für schwangere Frauen, Neugeborene oder Kinder ist dies besonders problematisch, da diese Strahlungen generell viel stärker absorbieren. Aber auch für die Tiere ist 5G lebensbedrohlich.

Dabei wird außer Acht gelassen, dass manche Vögel und Insekten die sich mit elektromagnetischen Signalen orientieren, durch 5G die Orientierung verlieren.

Welche Dynamik allein diese Tatsache dem Bienensterben verleiht, möchte ich mir heute noch gar nicht ausmalen.

Wenn der Schaden von 5G in einigen Jahren bei Menschen, Tieren, Pflanzen und der Umwelt nachgewiesen ist, ist dieser bereits entstanden – dann, sehr geehrter Herr Bundeskanzler, ist es zu spät!

Auch „Grenzwerte“ sind keine Lösung, da diese Werte in Abhängigkeit von der Trägerfrequenz und insbesondere der Signalcharakteristik sehr unterschiedlich sein können. (2)

Electromagnetic Sense Ireland (3) bietet das wahrscheinlich umfassendste und zugänglichste Material mit der größten Expertise in Sachen 5G.

 

Hier einige Auszüge:

„Neben 5G auf der Erde sind auch 20.000 Satelliten im All geplant. Damit wird beabsichtigt, die gesamte Erde mit drahtloser Strahlung zu überziehen. Zu den Risiken des 5G zählt „Electromagnetic Sense Ireland“ folgende mögliche Schäden:

 

  • Augenschäden wie Katarakt (Linsentrübung), Schäden an der Netzhaut
  • Starkes Schwitzen
  • Hautschäden
  • Beeinträchtigungen des Immunsystems
  • Störungen/Beeinträchtigungen des Stoffwechsels
  • Neurologische Störungen
  • Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke
  • Schädigung der Spermien
  • Erhöhtes Krebsrisiko
  • Kollaps von Insektenpopulationen, die Vögeln und Fledermäusen die Nahrungsgrundlage bilden
  • Zunahme von Bakterienresistenzen und bakterielle Verschiebungen
  • Schädigung von Pflanzen und Bäumen“

 

Alles in allem keine wirklich erfreulichen Aussichten, um mit ruhigen Gewissen diesen Feldversuch mit lebenden Menschen zu genehmigen. Jetzt haben Sie noch alle Möglichkeiten.

  • Bitte nutzen Sie Ihren Einfluss im eigenen Lande und in Europa – zum Wohle der Menschen als auch der Tiere und der Natur. Auch wenn es ganz andere Expertisen gibt, solche, die von der Mobilfunk-Industrie forciert werden, steht eines zweifelsfrei fest: Diese Strahlung macht etwas mit uns und das ist nicht gut! Bereits der 2G-, 3G- und 4G-Elektrosmog macht immer mehr Menschen – und nicht nur den Elektrosensiblen – zu schaffen.
  • Bitte überdenken Sie ihren Standpunkt, das ultraschnelle Internet in Österreich einzuführen. Keiner weiß wohin, dafür aber immer schneller – ist das der Weg in die Zukunft?

    Oder sollten wir die Menschen nicht eher zum Entschleunigen anregen?

  • Bitte hören sie unterschiedliche Expertenmeinungen zu diesem brennenden Thema und lassen Sie den Erkenntnissen die Zeit, die sie brauchen.
  • Bitte beenden Sie diesen tödlichen Größenwahn mit unabsehbaren Folgen – auch wenn Ihnen kein Minister widerspricht und die mediale Ekstase und der momentane IT-Hype alle Grenzen sprengen.

 

Ohne fundierte Risikobewertung können wir getrost auf ein noch schnelleres Internet verzichten! Wir sind keine Versuchskaninchen. Und blicken Sie bitte auch auf Europa, denn Strahlung macht vor Zäunen nicht halt und kennt keine physischen Grenzen.

Zum Schutz der Menschen, von Umwelt und Demokratie – gehen Sie Ihren erfolgreichen politischen Weg weiter, doch gehen Sie ihn bitte nicht auf Kosten Ihrer eigenen und unserer Gesundheit.

5G wird die Belastung mit elektromagnetischen Feldern der Radiofrequenz RF-EMF wesentlich erhöhen, dabei ist deren schädliche Wirkung auf Menschen, Tiere und die Umwelt bereits erwiesen.“ (3)

Professor Michel Chossudovsky (…) „Es hat was von einem Atomkrieg — es tötet.“

Bewahrheitet sich auch nur ein Teil der absehbaren Folgen, werden der Klimawandel oder die Migrationsfrage sehr bald schon unsere geringsten Sorgen sein. 

„Die Umweltpolitik der Union beruht auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung“, heißt es im Artikel 191 des geltenden EU-Vertrags. (4) Demnach sind die Bürger, anders als im US-Recht, grundsätzlich vor Produkten zu schützen, deren Unbedenklichkeit noch nicht erwiesen ist.

 

Stoppen Sie daher bitte diesen undemokratischen Feldversuch in Österreich!

Wagen Sie einen offenen Diskurs über die Vor- und Nachteile dieser Technologie und legen Sie dieses Thema den Bürgern zur Abstimmung vor. Denn die flächendeckende Mikrowellenbestrahlung der Bevölkerung ist existenziell für uns alle und die meisten Menschen, die sich ein noch schnelleres Internet wünschen, kennen den Preis dafür noch nicht.

 

5G auf Teufel komm raus durchsetzen, oder den Prozessen Zeit geben und sich eingehend mit den wahrscheinlichen Folgen beschäftigen? Noch haben Sie die Wahl.

Möge Ihnen Gott beistehen und uns alle vor der tödlichen 5G-Zukunft bewahren.

Hochachtungsvoll unterbreitet

Jahn J Kassl